IDC Games · 2023-05-04
Rollerdrome
Rollerdrome stammt von den Machern der OlliOlli-Saga und ist eines dieser Spiele, die man am frühen Nachmittag aufgreift und nicht los
<div class="embed-responsive embed-responsive-16by9">
<iframe class="embed-responsive-item" src="https://www.youtube.com/embed/6GhId-Eq-JE"></iframe>
</div>
Rollerdrome stammt von den Machern der OlliOlli-Saga und ist eines dieser Spiele, die man am frühen Nachmittag aufgreift und nicht loslässt, bis man spät nachts ans Ende kommt. Und als ob es nicht genug wäre – man wiederholt das Spiel direkt am nächsten Tag, mit der Absicht, alle Herausforderungen zu meistern, die man beim ersten mal nicht geschafft hat.
Wenn es um das Spielbare geht, kommt das Game praktisch ohne Risse. Was wir an dem Spiel aussetzen können, ist, dass es Story-Abschnitte gibt, die ehrlich gesagt nicht viel langweiliger sein könnten. Die nicht gerade fesselnde Geschichte wird dem Spieler durch seelenlose Computernachrichten und Zeitungsausschnitte erzählt. In diesen Momenten will man einfach so schnell wie möglich zur Tür gelangen und sich dem nächsten Level stellen.
Zum Glück sind die Erzählsequenzen in dem ersten Spielteil konzentriert und nicht in jedes Level eingebaut. Sobald die Nachrichten durchgelesen werden, ist es Zeit fürs Chaos. Springe, ziele, schieße, triff, platziere ein explosives Fass, erstelle eine Combo, hole Munition und wiederhole den Vorgang. Wenn man sich Videos zum Spiel ansieht, kann man sich überhaupt nicht vorstellen, wie einfach das alles eigentlich ist.
Mit Tony Hawks Kontrollschema für Grabs, Grinds und Spins ist der Einstieg in das Rollerdrome relativ einfach. So kennt man schon die Tastenkonfiguration und einige Stunts hat man auch auf Lager.
Was ziemlich schwierig zu sein scheint, ist, wie man beim Salto einen exakten Schuss abgeben soll, aber das ist eigentlich genauso einfach wie die restliche Steuerung. Wenn man nämlich den Zielauslöser drückt, verlangsamt sich die Aktion für kurze Zeit und die Sicht wird auf den Feind gerichtet, der am nächsten ist. Jetzt bleibt nur noch der einfache Teil – schieße.
Tricks geben dir Munition, Kills geben dir Leben und Combos geben dir Punkte. Und mit diesem einfachem System bietet Rollerdrome eine der unterhaltsamsten Erfahrungen, die man sich vorstellen kann.
Das klassische Level-Freischalten, je nach den Herausforderungen, die man bewältigen konnte, zusammen mit der Möglichkeit, Missionen zu wiederholen, um die erforderliche Punktzahl zu erreichen, alles Nötige einzusammeln oder einen bestimmten Trick ausführen, führt dazu, dass das Spiel richtig süchtig macht.
Es stimmt zwar, dass Rollerdrome alles andere als perfekt ist, aber wenn es um das Spielbare geht, tut es alles, um so auszusehen. Die ständige Spannung, die Vertrautheit mit der Steuerung und die Einfachheit, immer verrücktere Combos zu erschaffen, gleichen all die schlechteren Spielerfahrungen aus, die während des Spiels auftreten könnten.